Aus den Ortsgruppen

Werneck

Wolfgang ReinhartVorsitzender:
Wolfgang Reinhart

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50 Jahre LBB-Werneck

50 Jahr WerneckDas Bild zeigt LBB-Landesvorsitzenden Hermann Schilling (3. v. links) und den Vorsitzenden der LBB-Ortsgruppe Werneck, Wolfgang Reinhart (links), mit den Geehrten.

Unerwartet groß war der Zuspruch bei der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Ortsgruppe Werneck des Landesverbands der Bayerischen Bezirksbeschäftigten (LBB). Laut Vorsitzendem Wolfgang Reinhart ist die Wernecker Ortsgruppe bestens aufgestellt, die Mitgliederzahl sei noch nie so hoch gewesen.

Am 1. Juli 1964 war die Gründungsveranstaltung der Wernecker Ortsgruppe in der damaligen Gaststätte Karl. Zwei Monate später zählte die neue Gewerkschaft bereits 40 Mitglieder. Viele Themen, die in den vergangenen 50 Jahren die Diskussionen beherrschten, seien auch heute noch „brandaktuell“, wie Reinhart nach Durchsicht der gesammelten Ordner der Ortsgruppe resümierte.

Zur Förderung des Gemeinschaftsgeistes in der Schloss-Einrichtung organisierte der LBB-Ortsverband in der Vergangenheit viele gesellige Veranstaltungen. In diesem Jahr stehen ein Ausflug in den Aischgrund sowie eine Fahrt nach Wien und München auf dem Programm. Angeboten wird auch der Austausch mit Ruheständlern aus dem Schloss.

Lorenz Seemann, der 17 Jahre Vorsitzende der Ortsgruppe war, wurde für seine Verdienste zum ersten Ehrenvorsitzenden ernannt. Vom Bayerischen Beamtenbund mit der höchsten Auszeichnung, dem Ehrenzeichen in Gold, geehrt wurden die Gründungsmitglieder Adolf Friedrich, der auch langjähriger stellvertretender Vorsitzender war, Lothar Pilotek, Dietmar Thees, Erich Cäsar, Herbert Fehn, Viktor Haupt und Walfred Hertel. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Winfried Kistner eine Auszeichnung, für 25 Jahre wurden Ingrid Seemann und Dorothea Öftring sowie für zehn Jahre Matthias Keller, Kersti Cleinow, Isolde Keller und Ida Weber-Schwinger geehrt.


Bilder der Teilnehmer der LBB-Ortsgruppe Werneck am Warnstreik in Erlangen am 26.03.2014

Warnstreik 2014Warnstreik 2014

Weitere Bilder: beim Bayerischen Beamtenbund hier und beim dbb beamtenbund und tarifunion hier


Bilder der Teilnehmer der LBB-Ortsgruppe Werneck am Warnstreik in München am 18.03.2014

Warnstreik 2014

Weitere Bilder:

beim Bayerischen Beamtenbund hier
beim dbb beamtenbund und tarifunion hier


Vorankündigung: Nur noch zwei Wochen, dann geht's auf nach Dresden!

Da der Berlinausflug vergangenes Jahr bei den LBB-Mitgliedern sehr gut ankam, ist das Ziel unseres Kurzurlaubs diesmal Dresden.

Das Bild zeigt die 50 gut gelaunten Teilnehmer der LBB-Ortsgruppe Werneck im Herbst 2010 auf dem Weg nach Berlin. Auf dem Programm standen damals neben einer Stadtrundfahrt und der Reichstagsbesichtigung ein Musicalbesuch und eine Schifffahrt auf der Spree.

Berlin-Ausflug


Neuwahlen bei der LBB-Ortsgruppe Werneck

Am Montag, den 3. Mai 2010 hat die Ortsgruppe Werneck ihren Vorstand für die nächsten 4 Jahre neu gewählt.

Die Ergebnisse:

  • 1. Vorsitzender: Wolfgang Reinhart
  • 2. Vorsitzende u. Kassiererin: Ida Ritz
  • Schriftführer: Matthias Reimers
  • Beisitzer: Edith Beck

Protestaktion zu den gescheiterten Verhandlungen am 03.02.2010 in Schweinfurt

Am 03.02.2010 streikten 500 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Schweinfurt. Trotz Regen und Kälte kamen vor allem die Mitglieder der Gewerkschaften Ver.di und LBB auf die Straße um den Arbeitgebern zu signalisieren, dass die Gewerkschaften zu einem unbefristeten Streik bereit sind.

„Wenn es nächste Woche kein Ergebnis gibt, wird es keine weiteren Verhandlungen mehr geben.“, so Achim Meerkamp, Mitglied des geschäftsführenden ver.di- Vorstandes in Berlin, er drohte mit dem Scheitern der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, sollte die Arbeitgeberseite mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere an der Spitze beim nächsten Treffen kein Angebot auf den Tisch legen.

Das Signal galt beiden Seiten: Den Arbeitgebern als Drohung mit Urabstimmung und unbefristetem Streik, den eigenen Mitgliedern als Einstimmung dafür, dass sie für ihre Interessen möglicherweise noch etliche Male zu Arbeitsniederlegungen auf die Straße gerufen werden. Die Gewerkschaften dbb beamtenbund tarifunion und Ver.di fordern nicht nur fünf Prozent mehr Geld, sondern auch, ausreichend viele junge Menschen auszubilden und nachher auch zu übernehmen, um einen demografischen Wandel in den Dienststellen und öffentlichen Einrichtungen einzuleiten.

Dazu müsse auch das Instrument der Altersteilzeit wieder eingesetzt werden. Außerdem sei die tarifliche Eingruppierung klar zu regeln, um die sich die Arbeitgeber herumdrücken. In dem Forderungspaket gehe es nicht nur um Entgeltfragen, sondern um die Tarifstruktur und Sonderforderungen für die Bereiche Stadtwerke, Nahverkehr und Krankenhäuser. „Bisher haben wir von den Arbeitgebern keine einzige Antwort dazu bekommen“, rief Meerkamp unter den Pfiffen der Protestierenden.

„In den letzten 15 Jahren sind die Löhne, gemessen an der Kaufkraft, gesunken – die Vermögensanlagen sind in alle Höhen geschossen.“ Die Erträge der Arbeit müssten wieder den Beschäftigten zugute kommen, „Lohnzurückhaltung wäre der falsche Weg“. Das beste Konjunkturprogramm für den Schweinfurter Handel seien steigende Löhne und ein Ende der Kurzarbeit. Im Leopoldina-Krankenhaus würden Überstunden im Volumen von 80 bis 100 Stellen geleistet, so Firsching. Die sollten besser in echte Arbeitsplätze fließen, sagte Firsching unter dem Beifall der Streikenden.

„Ich fürchte, es werden noch weitere Aktionen wie diese nötig sein“, sagte der zweite Bevollmächtigte der IG Metall. Peter Kippes, in seinem Grußwort. Leider hielten viele Bürger die Leistungen des Öffentlichen Dienstes für selbstverständlich: Wasser, saubere Straßen, eine intakte Stadtverwaltung. Das seien sie nicht. Es wäre auch die Pflicht und Schuldigkeit der anderen Bürger, sich an ihren Aktionen zu beteiligen: „Die IG Metall drückt euch die Daumen, dass ihr erfolgreich abschließt.“

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