Aus den Ortsgruppen

Kutzenberg

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Bezirksklinikum Obermain Kutzenberg: Auslagerung von zwei Klinikbereichen beschlossen!

In einer Sitzung des Verwaltungsrats des Bezirksklinikums Obermain Kutzenberg ist am Montag, den 13. März, eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen für die Beschäftigten gefallen. Zwei Bereiche, die Thoraxchirurgie und die Orthopädie, werden an die Standorte Scheßlitz und Bamberg verlagert. Von dieser Maßnahme werden insgesamt über 115 Vollzeitkräfte betroffen sein. Zwar erklärte der Bezirk Oberfranken in einer Pressemitteilung vom 13. März 2017, dass jeder Beschäftigte ein Arbeitsplatzangebot an den neuen Standorten erhält. Es fehlt jedoch die Zusage, zu welchen Konditionen der neue Arbeitsplatz angeboten wird. Dass die Beschäftigten ihre tariflichen Besitzstände in jedem Fall beibehalten werden, ist daher ungewiss. Die zum Teil langjährigen Beschäftigten sehen sich damit einer ungewissen Zukunft ausgesetzt.

Hermann Schilling, Vorsitzender des „Landesverband Bayerischer Bezirksbeschäftigter . Gewerkschaft für Gesundheitswesen Bayern“ (LBB), war von der Entscheidung des Bezirksklinikums Obermain Kutzenberg schwer enttäuscht. Die vom LBB organisierten eindrucksvollen Demos gegen die Auslagerung konnten die politischen Entscheidungsträger nicht umstimmen. Der LBB wird sich über die nächsten Schritte mit seinem Dachverband dbb beraten, um die Beschäftigten bei der geplanten Auslagerung vor weiteren Nachteilen zu schützen.


Presse: Angst vor Domino-Effekt im Klinikum

Obermain-Tagblatt zur Demonstration der Mitarbeiter.

Bericht


LBB stiftet Gartenmöbel

LBB stiftet GartenmöbelDie Krankenpflegeschule am Bezirksklinikum Obermain erhielt vergangenen Monat von der LBB-Ortsgruppe Kutzenberg 16 Gartenstühle und 3 Tische für den Außenbereich überreicht.

Unser Bild zeigt Kollegen der Ortsgruppe bei der Übergabe des Geschenkes an die Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule.


Bilder von der Teilnahme der LBB-Ortsgruppe Kutzenberg an der Kundgebung am 20.03.2014 in Potsdam

Tarifrunde 2014

Fotos:
Friedhelm Windmüller


Warnstreik der Beschäftigten des Bezirksklinikums Obermain Kutzenberg

Tarifrunde 2014 - zur Bilderschau bitte klickenDie Einkommensrunde 2014 für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hat am 13. März 2014 begonnen. Die Gewerkschaft für das Gesundheitswesen in Bayern (LBB) forderte einen 100 Euro Sockelbetrag, plus 3,5 Prozent lineare Anhebung der Entgelte, Erhöhung der Azubi-Entgelte um 100 Euro monatlich, sowie eine Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Bundesbeamten.

Nachdem die Arbeitgeber kein Angebot vorlegten, haben am Dienstag, 18. März 2014, die Beschäftigten von Bund und Kommunen mit Warnstreiks begonnen. Zur Unterstützung dieser Forderungen sind alle Beschäftigten im Bundes- und Kommunaldienst in München zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Alle Tarifbeschäftigten im Kommunal- und Bundesdienst (TVöD und Tarifverträge, die mit dem TWD zusammenhängen, z.B. BA, DRV Bund, Bundesbank, einzelne TV-N) sowie die entsprechenden Auszubildenden haben das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen. Die betroffenen Beamten haben kein Streikrecht. Trotzdem können sie diese Forderung selbstverständlich in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der Kundgebung unterstützen.

Auch die Beschäftigten des Bezirksklinikums Obermain Kutzenberg schlossen sich dem Warnstreik an und wollten diese Forderungen mit einer Demonstration unterstreichen. Mit einem Omnibus machten sich zirka 40 Beschäftigten am Dienstagmorgen auf den Weg nach München um an dem Demozug des dbb (Deutscher Beamtenbund und Tarifunion) vom Fortunabrunnen am Isartorplatz zum Max Joseph Platz mit ihrem Landesvorsitzenden Hermann Schilling teil zu nehmen. „MIT UNS IN DIE ZUKUNFT; wir kämpfen für Euch“, so die Devise auf ihren Plakaten und Transparenten. Hermann Schilling, der Landesvorsitzende des LBB, betonte bei der Abfahrt von Kutzenberg: „Ein starkes Land braucht auch faire Löhne“. Schilling weiter: „Die Beschäftigten bilden erst mit ihrer Arbeit das Rückgrat des Öffentlichen Dienstes, in Krankenhäusern, im Straßendienst, in Verwaltungen und in den Ministerien, bei der Polizei, in Schulen und Hochschulen, sowie in vielen anderen Bereichen, deshalb müssen wir gemeinsam Stärke zeigen“.


Pressemeldungen zu Protestveranstaltungen


Warnstreik in Haar am 03.02.2010

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