dbb Jugend bayern legt Arbeitsschwerpunkte für 2012 fest
Klausurtagung der dbb jugend bayern

Klausurtagung der dbb jugend bayernVom 20. bis 22. Januar 2012 fand die erste Klausurtagung der neu gewählten Landesjugendleitung in Röttenbach statt. Zentrales Thema war hierbei die Ausrichtung der dbbjb für die kommenden fünf Jahre.

Am Freitagnachmittag begrüßte Landesjugendleiter Jörg Kothe seine angereisten Stellvertreter, sowie die Bundesjugendleiterin, Sandra Hennig, im mittelfränkischen Röttenbach zur Klausur. Nach den Berichten aus BBB und dbbj bund stand die Neuregelung zahlreicher organisatorischer Angelegenheiten und Grundsatzfragen auf der Tagesordnung.

Am späten Nachmittag stattete der Bürgermeister der Gemeinde Röttenbach, Ludwig Wahl, der dbbjb einen Besuch ab und stellte ihnen den Ort vor. Die 4800 Seelengemeinde liegt in unmittelbarer Nähe zur A3 sowie im "Speckgürtel" der Universitätsstadt Erlangen.

Als beliebtes Domizil sowohl für Familien als auch die Industrie konnte die Gemeinde in den vergangen Jahren zahlreiche Neubaugebiete ansiedeln. Als eine von wenigen Städten u. Gemeinden in Bayern kann Röttenbach bereits jetzt ein ausreichendes Kinderbetreuungsangebot vorweisen. Die fehlende Wertschätzung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, sei ihm als Arbeitgeber durchaus bekannt, so Wahl. Nur zu gerne, würde er den Beschäftigten der Gemeinde für die hervorragende Arbeit die entsprechende Anerkennung zugestehen, was durch Tarifverträge leider nur in sehr begrenzten Rahmen möglich sei.

Am frühen Samstagmorgen setzte die LJL ihre Tagung fort. In einem intensiven Gedankenaustausch legte man gemeinsam die Zielrichtung für das Jahr 2012 fest. Ihr Hauptaugenmerk will die LJL in den nächsten Monaten auf die im Leitantrag des Landesjugendtags geforderte stärkere Förderung des Ehrenamts legen. Hierzu sollen die bisherigen Gedanken gebündelt und konkrete Positionen bezogen werden. Geplant sind wieder Gespräche mit politischen Verantwortlichen, um das Thema Ehrenamt verstärkt ins Bewusstsein der Politik zu rufen und die Förderung der ehrenamtlichen Jugendarbeit voranzutreiben und Verbesserungen zu bewirken.

Nach dem Mittagessen besuchten die LJL-Mitglieder das Grab des 2007 verstorbenen Schatzmeisters Markus Müller in Hirschaid. Mit einem Blumengesteck und einem Innehalten gedachte die LJL Markus Müller, der an diesem Samstag sei-nen 32. Geburtstag gefeiert hätte.

Bis in den späten Abend hinein ging die Tagung mit der Überarbeitung der Publikationen weiter.

Sonntag stand dann die Planung der in nächster Zeit anstehenden Termine auf dem Programm. Anträge für den Bundesjugendtag wurden besprochen sowie der Ablauf des nächsten in Berlin stattfindenden Landesjugendausschusses und des Bundesjugendtags für die Delegierten der dbbjb geplant.

Nach einer Sitzungszeit von rund 17 Stunden endete die erste Klausurtagung am Sonntagnachmittag. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Andi Götz mit Familie, für die Bereitstellung des Tagungsorts sowie die "Rund-Um-Verpflegung".